Jugendämter

Mehr Gewalt in Familien? Wie gehen die Jugendämter mit den Ausgangsbeschränkungen und der Schließung von Kitas und Schulen um? Wie erreichen sie (nicht) Kinder und Jugendliche, die in Gefahr geraten?

(28.06.2020) »In den Jugendämtern in Deutschland sind während des Corona-Lockdowns nicht mehr Hinweise auf Gewalt gegen Kinder eingegangen als üblich. Das zeigt eine Online-Befragung für das aktuelle „Jugendhilfeb@rometer“ des Deutschen Jugendinstituts (DJI), an der zwei Drittel aller Jugendämter teilgenommen haben.«

➔ Deutsches Jugendinstitut (DJI): Herausforderungen für Jugendämter in Corona-Zeiten: Jugendämter halten Kinderschutz auch in der Corona-Krise aufrecht – Online-Befragung zeigt jedoch Sorgen um unerkannte Risiken, 17.06.2020

Und hier gibt es den Bericht des DJI im Original:

➔ Andreas Mairhofer, Christian Peucker, Liane Pluto, Eric van Santen, Mike Seckinger unter Mitarbeit von Monika Gandlgruber (2020): Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten der Corona-Pandemie. DJI-Jugendhilfeb@rometer bei Jugendämtern, München, Juni 2020

(27.06.2020) Wo hakt es im Moment beim Kinderschutz?: »Was läuft schief beim Kinder- und Jugendschutz in NRW? Dazu hörte die Kinderschutzkommission des NRW-Landtags hochkarätige Experten. Einige Schlaglichter der Diskussion.«

(21.06.2020) Hier der Hinweis auf eine Sendung des Bayerischen Rundfunks:

➔ BR: Kinderschutz in der Corona-Krise: Gewalt bleibt zu oft unerkannt (17.06.2020): »Etwa jedes zehnte Kind hat während der Kontaktbeschränkungen Gewalt erfahren müssen, ergaben repräsentative Befragungen. Experten befürchten, dass diese Gewalt oft unerkannt bleibt. Und Hilfsangebote waren lange eingeschränkt.«

(15.06.2020) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Nordrhein-Westfalen, der auch als Landesjugendamt Westfalen agiert, veröffentlicht regelmäßig die Fachzeitschrift: „Jugendhilfe aktuell“. Das neue Heft 1/2020 hat diesen Schwerpunkt:

Schwerpunkt: Kinder vor häuslicher Gewalt schützen – Strategien für die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Frauenhilfe

Sie können sich das ganze Heft hier als PDF-Datei herunterladen.

(15.06.2020) Kindeswohl in Corona-Krise laut Studie nicht berücksichtigt: »In der Corona-Krise sind in Deutschland einer Studie zufolge Schutz-, Fürsorge- und Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen verletzt worden. Auch das Problem der Kinderarmut sei durch die Maßnahmen größer geworden.«

(12.06.2020) ZDF: „Jugendämter wurden kaputtgespart“: »Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, forderte die Bundesregierung auf, mehr in den Schutz von Kindern zu investieren: „Viele Jugendämter sind in den letzten Jahren kaputtgespart worden“, so Hilgers.«

(11.06.2020) Für den Hintergrund zu Ihrem Thema hier ein Hinweis auf eine Radio-Reportage:

➔ NDR: Familienleben auf engstem Raum – Corona und soziale Ungleichheit (11.06.2020): »Der Corona-Alltag ist für Familien nur schwer zu meistern. Vor allem wenn die Wohnung klein und das Geld knapp ist. Die soziale Ungleichheit wächst. Eine Reportage.«

(10.06.2020) Hunderte Kinder in Bayern zu eigenem Schutz in Notbetreuung: »Erst durften Kinder von Ärzten und Pflegern die Corona-Notbetreuung in der Kita besuchen. Dann folgten weitere Berufsgruppen. Eine Umfrage zeigt jetzt allerdings: Hunderte Kinder in Bayern bekamen die Ausnahmegenehmigung zu ihrem eigenen Schutz.«

(07.06.2020) Hier noch der Hinweis auf einen Sendung, die bereits am 27 April ausgestrahlt wurde, interessant, weil mal jemand interviewt wurde aus der Praxis vor Ort. Hier die Sendung sowohl als Audio- und als Video-Datei:

➔ SWR 1 Leute: Andrea Bosch: Kümmert sich um Frauen in Not und fürchtet eine coronabedingte Zunahme häuslicher Gewalt: »Die Sorge um die mutmaßliche Zunahme an häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie wächst. Und die direkte, persönliche Beratung in Frauenhäusern ist aufgrund der Infektionsschutzauflagen schwierig. „Wir sind in Stuttgart im Autonomen Frauenhaus bereits seit Anfang des Jahres voll belegt“, sagt Andrea Bosch, Mitarbeiterin im Frauenhaus Stuttgart und Vertreterin der Koordinierungsstelle der Autonomen Frauenhäuser in Baden-Württemberg. Wie sehr hat sich die Lage in den eigenen vier Wänden verschärft, wie sehen alternative Hilfsangebote aus und wie geht eine Kriseninterventionseinrichtung mit einer Krisensituation um? Andrea Bosch arbeitet seit neun Jahren im Autonomen Frauenhaus Stuttgart. Sie gehört zum Verein Frauen helfen Frauen e.V. Stuttgart, der seit mehr als 40 Jahren von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder unterstützt.«

(06.06.2020) Hilferufe aus den eigenen vier Wänden: »Heftige Konflikte in den eigenen vier Wänden während der Coronakrise: Im Rheingau-Taunus-Kreis wurden bis zum 30. April 24 Fälle von häuslicher Gewalt angezeigt.«

(04.06.2020) Frauke Suhr: Gewalt gegen Kinder während der Pandemie (03.06.2020): »Während der Kontaktbeschränkung und Ausgangsbeschränkung aufgrund der Corona-Pandemie wuchs die Sorge, dass häusliche Gewalt gegen Kinder zunehmen könnte. Eine aktuelle Studie der Technischen Universität München (TUM) zeigt nun, dass die Pandemie zumindest als Katalysator bei häuslicher Gewalt gewirkt haben könnte. Für die Studie befragte die TUM rund 3.800 Frauen zwischen 18 und 65 Jahren online nach ihren Erfahrungen mit Gewalt gegen sich selbst und gegen die Kinder im vorangegangenen Monat. Die Statista-Grafik zeigt die Studienergebnisse zu Gewalt gegen Kinder zu Beginn der Ausgangsbeschränkung.
Insgesamt wurden in 6,5 Prozent der befragten Familien Kinder Opfer körperlicher Gewalt zuhause. Bei Familien mit Kindern unter 10 Jahren waren es 9,2 Prozent. Durch die Corona-Pandemie kam es zu Risikofaktoren, welche Gewalt gegen Kinder wahrscheinlicher machte: Jobverlust der Eltern oder Kurzarbeit durch die Corona-Krise, akute finanzielle Sorgen und Quarantäne zuhause führten eher zu Gewalt gegen Kinder, wie die Statista-Grafik zeigt. Am stärksten waren Kinder betroffen, deren Eltern Angst oder Depressionen hatten: Hier kam es bei 14,3 Prozent der Befragten zu körperlicher Gewalt gegen Kinder.
Aus diesen Risikofaktoren leiten die WissenschaftlerInnen mehrere Empfehlungen für eine mögliche zweite Welle der Pandemie ab: „Es sollten Notbetreuungen für Kinder geschaffen werden, die nicht nur Eltern in systemrelevanten Berufen zur Verfügung stehen“, sagte Janina Steinert, Professorin für Global Health an der TUM. „Da Depressionen und Angstzustände das Gewaltpotential erhöhen, sollten psychologische Beratungen und Therapien auch online angeboten und ohne Hürden genutzt werden können.“

(03.06.2020) Trügerische Statistik, so ist der Kommentar vonSteven Micksch in der Frankfurter Rundschau überschrieben: »Die aktuellen statistischen Zahlen zeigen keine auffällige Entwicklung, aber die Experten der Polizei sowie Jugendämter und Frauenbüros bleiben trotzdem alarmiert. In der Corona-Zeit ist die Zahl der bei der Polizei gemeldeten häuslichen Gewaltexzesse in hessischen Städten nicht gestiegen. Fachkreise vermuten, dass Frauen derzeit weniger Möglichkeit haben als normalerweise, nach außen zu treten und gewaltgeprägte Lebenslagen zu verlassen.«

(02.06.2020) Ein sehr interessanter Artikel zu Ihrem Thema ist im Deutschen Ärzteblatt erschienen:
Häusliche Gewalt steigt in Quarantäne und in finanzieller Not: »Insbesondere bei Familien in Quarantäne und bei akuten finanziellen Sorgen haben Frauen während der Coronakrise häusliche Gewalt erfahren. Das ist das Ergebnis einer Onlinebefragung von rund 3.800 Frauen zwischen 18 und 65 Jahren.« Lesen Sie das mal genau durch – und grübeln Sie mal darüber, warum man durchaus Bauchschmerzen bekommen kann bei dem, was da von den Wissenschaftlerinnen präsentiert wird.

Und dann dieser neue Beitrag aus der FAZ:
Keine Gelegenheit zur Flucht: »Zu Beginn der Krise warnte Familienministerin Franziska Giffey vor einer Zunahme häuslicher Gewalt. Wie hat sich die Lage in den deutschen Frauenhäusern entwickelt?«

(25.05.2020) Aus der Berliner Zeitung: Gewaltopfer-Hotline: Mehr Anrufe, wenig Personal: »Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, sollen sich in Berlin an die BIG Hotline wenden. Sie ist schwach und nachts überhaupt nicht besetzt.
In der Corona-Krise leuchtet sie in grellem Rot von Plakaten in Apotheken, von Kacheln in Social Media Tweets. Und sie flimmert über Leinwände in U-Bahnhöfen: Berlins zentrale Beratungshotline 030 – 6110300 für Frauen, die in ihren eigenen vier Wänden misshandelt werden. Dennoch blieb es im März, zu Anfang des Shutdowns, „unheimlich ruhig“ bei der Hotline, die unter anderem vom BIG e.V. betrieben wird. So zumindest formuliert es Doris Felbinger, Geschäftsführerin von BIG. Seit den ersten Lockerungen aber habe sich das geändert: In den zwei Wochen ab dem 23. April sei die Zahl der Anrufe um 30 Prozent gestiegen. „Ebenfalls um 30 Prozent gestiegen ist der Anteil der Frauen, die als direkt Betroffene anrufen“, so Felbinger.«

(23.05.2020) Immer wieder die Frage, ob Gewalt in Familien in Zeiten der Corona-Krise zugenommen hat. Dazu habe ich Ihnen schon einiges Material zur Verfügung gestellt. Zuweilen ist auch der Blick über den nationalen Tellerrand hilfreich. In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung ist dieser Beitrag über die Situation in Russland veröffentlicht worden – Sie können sich den hier als PDF-Datei downloaden:
Eingesperrt mit dem Täter: »In der Corona-Krise häufen sich Fälle häuslicher Gewalt noch mehr als sonst. Den Frauen fehlen Zufluchtsorte, zudem gelten Prügel in der Familie noch immer als Kavaliersdelikt.«

Und zur Diskussion hier in Deutschland möchte ich auf diesen Artikel von Christina Berndt und Henrike Roßbach hinweisen, ebenfalls aus der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung:
Gefährdet und gefürchtet: »Verhaltensauffälligkeiten und häusliche Gewalt: Kinder leiden unter den Corona-Maßnahmen. Dabei wachsen Zweifel, ob die Einschränkungen bei Schul- und Kitabesuch gerechtfertigt sind.«

(22.05.2020) Hintergrundmaterial – eine neue Studie aus dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München:
➔ Alexandra Langmeyer, Angelika Guglhör-Rudan, Thorsten Naab, Marc Urlen und Ursula Winklhofer (2020): Kindsein in Zeiten von Corona. Erste Ergebnisse zum veränderten Alltag und zum Wohlbefinden von Kindern, München: Deutsches Jugendinstitut (DJI), 09.05.2020

(21.05.2020) Natürlich spielt es eine Rolle, dass viele Familien, die beispielsweise auf Hartz IV-Leistungen angewiesen sind, in diesen Wochen materiell erheblich unter Druck sind. Dazu bitte diesen Artikel lesen und verarbeiten: Leere Mägen statt Laptops: »Kein Schulmittagessen mehr, aber ein Laptop muss her: Armen Familien droht durch den Fernunterricht die finanzielle Überforderung. Die staatliche Unterstützung ist umständlich und kommt zu spät.«

(18.05.2020) Beunruhigende Nachrichten kann man diesem Artikel entnehmen: Mediziner berichten von massiver Gewalt gegen Kinder: »Ärzte sind alarmiert: Sie sehen Verletzungen wie sonst nur nach Autounfällen. Die Zahl der Anrufe bei der Kinderschutzhotline steigt stark.«

(13.05.2020) „Geprügelt wird überall: In der Villa ebenso wie im Plattenbau“: Gewalt in der Familie nimmt in der Coronavirus-Krise drastisch zu. Das gesamte Ausmaß werde sich aber erst nach dem Ende der Kontaktbeschränkungen zeigen, sagt Saskia Etzold von der Berliner Gewaltschutzambulanz.

(09.05.2020) Jugendamt Freising: Corona-Lage macht Kinder zu potenziellen Opfern häuslicher Gewalt: Trotz anstehender Lockerungen des Lockdowns sieht das Jugendamt weiter viele Familien unter Druck. Es sensibilisiert für Kinder, die in der Pandemie Gewalt und Verwahrlosung erleben.
Kontakt halten trotz Kontaktsperre: Jugendämter sind derzeit kaum handlungsfähig und angewiesen auf Hinweise aus der Nachbarschaft.
Und hier aus der Region habe ich diesen Bericht gefunden am Beispiel des Landkreises Mayen-Koblenz: Kinderschutz in Zeiten von Corona: »Seit Schulen und Kitas in der Corona-Krise über Wochen weitgehend geschlossen sind, spielt sich das Familienleben mehr als sonst im Verborgenen ab. Zwar verzeichnen Polizei und Jugendämter bislang in der Region keinen signifikanten Anstieg von Gewalt und Misshandlung, doch Experten befürchten weitaus höhere Dunkelziffern. „Beim Kinderschutz stehen wir vor der Schwierigkeit, dass weder Schulen noch Kitas uns derzeit Auffälligkeiten melden können“, sagt der Leiter des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz, Guido Bayer.«

(06.05.2020) Missbrauch, Elternstreit, Einsamkeit: Die Ehrenamtlichen vom Kinder- und Jugendtelefon Berlin werden zunehmend mit Corona-Nöten konfrontiert: „Ich darf nicht mehr raus auf die Straße“.

(06.05.2020) Ich hatte heute in der Besprechung mit der Arbeitsgruppe auf eine Studie hingewiesen, an der u.a. eine Professorin der Hochschule Koblenz, Fachbereich Sozialwissenschaften, beteiligt war und die sich mit dem Personal in den Jugendämtern beschäftigt hat. Bei der Professorin handelt es sich um Prof. Dr. Kathinka Beckmann. Und zu der angesprochenen Studie empfehle ich Ihnen diesen Beitrag von mir:

➔ Stefan Sell (2018): Die Jugendämter auf verlorenem Posten? Eine neue Studie zu einem alten Problem, in: Aktuelle Sozialpolitik, 16.05.2018
Achten Sie bitte auch auf den Nachtrag am Ende des Artikels, dort wird die Studie von anderen Wissenschaftlern vor allem hinsichtlich der Zahlen kritisiert.

Und wenn wir schon dabei sind, dann noch dieser Hinweis auf einen weiteren Beitrag von mir, der hier thematisch passt:
➔ Stefan Sell (2018): Die Jugendämter und ihr Personal: Aus einem Schattenreich, das nur selten und wenn, dann punktuell angeleuchtet wird, in: Aktuelle Sozialpolitik, 07.10.2018

(04.05.2020) Hier zwei für Ihr Thema relevante Radiobeiträge:

➔ DLF: Homeschooling in der Coronakrise – El-Mafaalani: „Kinder können sehr gefährdet sein, und wir sehen es nicht“ (03.05.2020)
Für Kinder aus benachteiligten Milieus sei Schule der Ort gewesen, an dem sie gelernt hätten, sagte der Soziologe Aladin El-Mafaalani im Dlf. Das sei für viele derzeit nicht möglich und führe zu einer stärkeren Benachteiligung. Auch Kindeswohlgefährdungen würden kaum gemeldet, da das meist Lehrkräfte getan hätten.

➔ DLF: Niederlande – Schulen verlieren Kontakt zu über 5.000 Kindern (04.05.2020)
Homeschooling unter dem Wäscheständer, im Bad oder im Schrank – in den Niederlanden sorgen sich die Behörden zunehmend über die Schulbedingungen in sozial schwachen Familien. Von einer ganzen Corona-Generation ist die Rede. Zu vielen Schülern haben die Behörden bereits gänzlich die Anbindung verloren.

(03.05.2020) Und hier einige Beiträge aus der Berichterstattung in den Medien:

➔ Deutschlandfunk Kultur: Familienhelferin über häusliche Gewalt – „Zu manchen Familien fahren wir täglich“ (30.04.2020): Zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen wegen Corona äußerten Experten die Sorge, häusliche Gewalt werde massiv zunehmen. Ist das so eingetreten? Die Familienhelferin Christine Schlitter berichtet von ihren Erfahrungen in Sachsen ➞ Audio

➔ Deutschlandfunk: Die schwierige Jugendhilfe in der Coronakrise (18.04.2020) ➞ Audio

➔ Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (2020): Wenn Kümmerer*innen selbst Hilfe brauchen… Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe. Zwischenruf der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, Berlin, 27.03.2020

„Corona hält uns in der Hölle gefangen“: Wie überall nimmt mit den Pandemie-Einschränkungen auch in Großbritannien die häusliche Gewalt zu. Der Staat stärkt nun die Rechte der Opfer und will Hilfe erleichtern.

(02.05.2020) Hier ein Fachartikel, der sich mit dem Personal in den Jugendämtern auf der Basis der aktuellsten Daten beschäftigt:

➔ Thomas Mühlmann (2020): Personal im Jugendamt und im ASD, in: KomDat. Kommentierte Daten der Kinder- & Jugendhilfe, Heft 1/2020, S. 6 ff.
»Der Beitrag rückt die Entwicklung des Personals in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der kommunalen Jugendämter ins Blickfeld. Ein besonderer Fokus ist auf deren größten Arbeitsbereich gerichtet, den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD). Neben einem Bundesländervergleich und einer Darstellung der Altersstruktur wird die Entwicklung der Personalressourcen im ASD einigen Daten gegenübergestellt, die Hinweise auf die Arbeitsbelastung enthalten.«