Ein Super-Wahljahr (und das im zweiten Corona-Jahr). Wahlforschung und mehr als Gegenstand des Seminars

Man muss es so nennen, das Jahr 2021: es ist ein Super-Wahljahr. Nicht nur hatten wir bereits im März 2021 die Landtagswahlen in den beiden Bundesländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, sondern am 6. Juni gibt es die nächste in Sachsen-Anhalt und dann den großen Wahlsonntag im Herbst des Jahres: Am 26. September wird nicht nur ein neuer Bundestag gewählt, sondern an diesem Tag finden auch noch zeitgleich die Landtagswahlen statt in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und die in Berlin zum dortigen Abgeordnetenhaus.

Die Ergebnisse aus den beiden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg habe ich Ihnen bereits mit der Foliensammlung zur Verfügung gestellt.

Wir werden uns in diesem Semester mit dem Schwerpunktthema Wahlforschung beschäftigen – und dabei natürlich immer auch den Blick auf die vor uns liegenden Wahlen richten.

In der Wahlforschung und in der Politik insgesamt spielen dabei Umfragen eine ganz bedeutsame Rolle. Die sicher allen bekannteste Form ist die sogenannte Sonntagsfrage, was also die Menschen wählen würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären.

Da gibt es dann zahlreiche Einzelumfragen von unterschiedlichen Instituten, die in den Medien veröffentlicht und diskutiert werden. Ich hatte Sie bereits auf eine höchst hilfreiche Quelle hingewiesen, wenn es darum geht, nicht nur eine einzelne Umfrage zur Kenntnis zu nehmen, sondern mehrere:

➔ pollytix-Wahltrend

Der pollytix-Wahltrend berechnet sich täglich aus dem gewichteten Mittel aller Bundestagswahlumfragen der letzten zwanzig Tage.

Aktuell zeigt sich das folgende Bild:

Die aktuellen Werte speisen sich konkret aus diesen Einzelumfragen: